Gemeinwohl-Ökonomie

Seit 2012 bin ich Pionierin der Gemeinwohl-Ökonomie und wirke an diesem menschenorientierten Wirtschaftsmodell mit.

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Tag der psychischen Gesundheit

10.10.2011

Zum Tag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2011
liefern uns die Medien wieder Zahlen und Statistiken ( s.ganz unten ), wie viele Österreicher Unterstützung für ein psychisch leistungsfähiges Leben in Anspruch nehmen ( müssen ). Meiner Meinung nach zeigen diese Statistiken uns auch auf, dass viele Menschen zu viel von sich gefordert haben und von sich fordern lassen, ohne zeitgrecht eigene Ressourcen dafür entwickeln zu können.

Ich möchte das zum Anlass nehmen, Sie zu ermutigen, sich selbst und für Ihre MitarbeiterInnen schon vielviel früher Unterstützung in beruflichen und persönlichen Herausforderungen bei einem professionellen Beratungsgespräch zu holen !!
Als Coach und Lebensberaterin kann ich Ihnen klären helfen, Lösungen entwickeln helfen und entlasten helfen. Ich freue mich, wenn Sie sich melden.

Hier einige Definitionen :
Was ist psychische Gesundheit
Psychische Gesundheit wird international als dynamisches Gleichgewicht des psychischen Wohlbefindens beschrieben. Psychisch gesund fühlt sich eine Person, „indem sie ihre intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen sowie produktiv und fruchtbar arbeiten kann, und imstande ist, ihrer Gemeinschaft einen Beitrag zu leisten“ (Weltgesundheitsorganisation WHO, 2003). Psychische Gesundheit wird demnach beeinflusst durch die Möglichkeit, das eigene Potential entfalten und mit Belastungen im Leben umgehen zu können. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt für das psychische Wohlbefinden ist das natürliche Bedürfnis, Teil der Gemeinschaft zu sein und von dieser „gebraucht“ zu werden.

Was macht psychisch gesund / krank?
Psychische Gesundheit und psychische Krankheit sind zwei Pole eines Kontinuums. Jede und jeder von uns bewegt sich ständig darauf und muss sich aktiv an Veränderungen im Leben anpassen. Belastungen am Arbeitsplatz und kritische Lebensereignisse wie der Tod einer nahe stehenden Person, eine Scheidung oder der Verlust des Arbeitsplatzes, können das dynamische Gleichgewicht des psychischen Wohlbefindens negativ beeinflussen. Was diese Ausgeglichenheit nachweislich steigert, ist die Überzeugung einer Person, das eigene Leben selbst bestimmen und meistern zu können sowie die erfahrene emotionale Unterstützung von Angehörigen und Freunden. Innere und äussere Ressourcen sind demnach zu nutzen, um im Spannungsfeld von psychischer Gesundheit und Krankheit ein persönliches Wohlbefinden zu erlangen. Wenn aufgrund der Lebensumstände und der verfügbaren Ressourcen dieser aktive Ausgleich jedoch nicht möglich ist, kann eine vorübergehende oder gar chronische psychische Erkrankung Folge davon sein.
(Quelle: www.tag-der-psychischen-gesundheit.ch 101011)

Etwa jeder vierte Österreicher leidet im Laufe seines Lebens an einer psychiatrischen Erkrankung. Im Jahr 2009 nahmen 900.000 Menschen wegen solcher Beschwerden Leistungen der Krankenversicherung in Anspruch. 840.000 Personen erhielten Psychopharmaka verschrieben - Tendenz stark steigend. Was die Experten auch in Österreich betroffen macht, ist die Wachstumsdynamik bei den psychischen Störungen und Erkrankungen. Im Jahr 2009 waren laut einer Untersuchung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger rund 78.000 Versicherte der Gebietskrankenkassen aufgrund von psychischen Diagnosen arbeitsunfähig. Die Zahl der Krankenstände wegen psychischer Diagnosen stieg von 2007 bis 2009 um 22 Prozent, die Zahl der Krankenstände wegen körperlich bedingter Krankheiten hingegen um zehn Prozent. Die häufigsten Diagnosen sind depressive Krankheiten, Angst- und Zwangsstörungen (rund 400.000 Personen in Österreich), Alkoholabhängigkeit (etwa 330.000 Personen), Demenzen (rund 110.000 Betroffene) und Schizophrenien (1,5 Prozent der Bevölkerung).
(Quelle: ORF ON 101011)

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