Gemeinwohl-Ökonomie

Seit 2012 bin ich Pionierin der Gemeinwohl-Ökonomie und wirke an diesem menschenorientierten Wirtschaftsmodell mit.

Lesen Sie mehr

Das Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall B. Rosenberg

„Gewaltfreie Kommunikation“ - Übersetzung von „nonviolent communication“ wurde von Dr. Marshall B. Rosenberg seit den 1960 - Jahren in seiner Arbeit als Lehrer, Therapeut, Vater, Konfliktmediator und Gründer des Center for Nonviolent Communication in den USA entwickelt, weitergegeben und eingesetzt. Unter Gewaltfreier Kommunikation versteht man sowohl die Praxis der „Methode der vier Schritte“ als auch die Philosophie echter Verständigung. Sie gründet auf der Haltung, dass Menschen grundsätzlich miteinander im Austausch sein möchten, in einer Balance von Geben und Nehmen. Und sie geht davon aus, dass Menschen mit jeder ihrer Handlung versuchen, sich ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Marshall B. Rosenberg hat die Sprache als wichtigen Rohstoff für das Gelingen von partnerschaftlichen Beziehungen entdeckt und mit den vier Schritten eine Strukturierungsart entwickelt, die uns im Gewirr unserer Gefühle und Interpretationen Orientierung verschafft und auch Handlungsimpulse auslöst, die auf Kooperation, Einfühlungsvermögen und geteilte Verantwortung bauen. Zum Unterschied zu unserer herkömmlichen Kommunikation stehen die Bedürfnisse / Werte im Mittelpunkt und nicht unser Denken und Urteilen über uns und andere.

Definitionen:

  • Kommunikation: Verständigung untereinander, menschliche Verbindung
  • gewaltfrei: Übersetzung von „nonviolent“ : ohne Verletzung, ohne Leid – bei uns selber, bei anderen
  • Gewalt: die Befriedigung eines eigenen Bedürfnisses, ohne dabei das Bedürfnis des Gegenüber zu berücksichtigen; Durchsetzen einer Lösung zur Befriedigung eines Bedürfnisses
  • Konflikt: Aufeinandertreffen von zwei scheinbar nicht gleichzeitig zu befriedigenden Bedürfnissen (in mir, zw. zwei Menschen)

Mehr erzähle und vermittle ich Ihnen gerne bei einem Workshop.